Pro City-Treffpunkt am 26. April 2022

Kennenlern- und Wiedersehenstreffen mit dem neuen Stadtrat

 

Treffpunkt der Ratsmitglieder mit dem Pro City-Vorstand im DT-Bistro

Susanne Heller und Frederike Breyer stellten die Arbeit des Vereins Göttingen Pro City e.V. bzw. der Pro-City GmbH vor.

Am 26. April 2022 hatte der Vorstand des Göttingen Pro City e.V. die Mitglieder des Rats der Stadt Göttingen zu einem abendlichen Treffen zum Kennenlernen und Wiedersehen nach der letzten Wahl ins DT-Bistro eingeladen. Susanne Heller, Vorstandsvorsitzende des Göttingen Pro City e.V., nutzte die Gelegenheit, die Struktur sowie Arbeit und Ziele der Interessengemeinschaft für die Göttinger Innenstadt noch einmal vorzustellen. Frederike Breyer präsentierte als Geschäftsführerin darüber hinaus das Tätigkeitsfeld der Pro-City GmbH, deren Mehrheitsgesellschafter der Pro City e.V. ist und deren Schwerpunkt auf dem Operativen rund um Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt liegt.

Innenstadt für alle

Heller betonte, dass der Fokus des Vereins weit über die Interessen der Einzelhändler hinausgehe und das Bemühen um die Attraktivität und Lebendigkeit des Stadtzentrums auch als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben einschließe: Alle sollten sich in der Göttinger Innenstadt wohlfühlen können. Dazu, wie das nach Sicht der Vereins gelingen kann, verwies die Vereinsvorsitzende auf das Papier zur Zukunftsvision, das der Pro City e.V. im vorigen Jahr veröffentlicht hatte. 2022 wolle der Verein sich auf zwei Schwerpunkte daraus konzentrieren: Zum einen die Gründung der Stadtmarketing GmbH, zum anderen die Verbesserung der Innenstadt-Verkehrssituation.

Konzentration auf Stadtmarketing und Verkehr

Mit Blick auf die Stadtmarketing GmbH positionierte sich Heller im Namen des Vereins für eine auf die Stadt und nicht auch auf die Region konzentrierte Gesellschaft, um eine Verwässerung der Marke und etwaige Budgetkonkurrenz zu vermeiden. Hinsichtlich des Innenstadtverkehrs schlug Heller als erste konkrete, leicht umzusetzende Maßnahme, um den illegalen Durchgangsverkehr zu unterbinden, die Umkehrung der Einbahnstraßenrichtung der Kurzen-Geismar-Straße südlich der Ecke Lange-Geismar-Straße bis hin zur Einfahrt zum Kaufland-Parkhaus vor. Als vielversprechende Lösung für den zunehmenden Lieferverkehr setze Pro City zudem auf das Innenstadtlogistik-Projekt für die letzte Meile „SLAM“, das in einigen Monaten startbereit sei. Hinsichtlich der Erreichbarkeit der Innenstadt betonte Heller, dass es für alle Bevölkerungsgruppen auch aus der weiteren Umgebung weiterhin bequem möglich sein müsse, in die City zu kommen. Gleichsam sei das Innenstadtangebot essenziell auf ein großes Einzugsgebiet angewiesen. Das bedeute, dass über eine etwaige Reduzierung von Parkraum erst dann nachgedacht werden könne, wenn der ÖPNV erheblich verbessert sei und ein gutes Parkleitsystem existiere.

Aus den Reihen der Gäste gab es viel Zustimmung, insbesondere zur Reihenfolge im Bereich Mobilität sowie zum Handlungsbedarf bei den Innenstadtverkehren. Im Anschluss an die Diskussion nutzten die Ratsvertreterinnen und -vertreter sowie die Vorstandsmitglieder des Pro City e.V. noch ausgiebig die Gelegenheit zum informellen Austausch.

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